ASV Lug/Dimbach

Jugendfußballer fahren nach Malente
Was für eine Wertschätzung und Anerkennung der Jugendarbeit des ASV Lug/Schwanheim! Auf Vorschlag des Südwestdeutschen Fußballverbandes wurde der ASV für die Teilnahme an einer Fußball-Ferien-Freizeit ausgewählt, die im Zeitraum vom 23.7.2018 bis zum 29.07.2018 in der Sportschule Malente stattfindet.
ASV-Jugendleiter Winfried Schäfer hatte die Bewerbung verfasst und seine Argumente überzeugten nicht nur im Fußballkreis Südpfalz sondern auch im Verband. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, schließlich hat man zuvor schon den AOK-Gesundheitspreis gewonnen, war für die Flüchtlingsarbeit ausgezeichnet worden und dafür mit jeweils 500 € belohnt worden. Inklusion, Suchtpräventionsmaßnahmen, Aktionen zu „Kinder stark machen“, eine Fahrt nach London sowie Kajakfahren nahe der Schweizer Grenze und einem Nebenfluss der Mosel nebst Zeltlager sind Beweise für die vielfältige Jugendarbeit. Die Einladung der insgesamt 80 Mannschaften aus ganz Deutschland zur Fußball-Ferien-Freizeit erfolgte über die DFB-Stiftung Egidius Braun. 800.000 € investiert die Stiftung nach eigenen Angaben für diese Maßnahme, also 10.000 € pro ausgesuchtem Verein. Die Einladung ist Dank und Anerkennung für herausragendes ehrenamtliches Engagement in den Klubs. Ausgezeichnet werden sollen im Freizeitjahr 2018 insbesondere Fußballvereine, die sich für Flüchtlinge oder im Bereich des Behindertenfußballs (Inklusion) engagieren. Die DFB-Stiftung Egidius Braun trägt die Kosten für die an- und Abreise, die Unterkunft, die Verpflegung und das Rahmenprogramm. Der Transport erfolgt mit einem Busunternehmen, das die Jugendspieler an einem zentralen Ort abholt, in die Freizeit bringt und anschließend wieder nach Hause fahren wird. Die Einladung gilt für die Dauer von sieben Tagen für eine zwölf Jugendliche umfassende Vereinsgruppe im Alter von 13 bis 15 Jahren sowie für zwei begleitende Betreuer.

 

Besuch im östereichischen Dimbach

www.dimbach.at

Anfang Oktober besuchte Ortsbürgermeister Funck mit seiner Familie das österreichische Dimbach.

Mit seinen 1020 Einwohnern befindet es sich 150 Kilometer vor Wien und es ist das einzige von nur vier Dimbacher Orten, welches nicht in Deutschland zu finden ist.

Die Marktgemeinde setzt sich aus mehreren Ortschaften zusammen, wie z.B.: Dimbachreith sowie Vorderdimbach. Alle Orte werden eigenständig in Dimbach auf dem dortigen Gemeindeamt von Bürgermeister Josef Wiesinger verwaltet. Als eine der höchst gelegenen Gemeinden des Bezirkes Perg erfreut man sich in diesem idyllischen Ort auf 680 m Seehöhe an über 1.700 Sonnenstunden im Jahr!

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Reisebericht

Ein bereits seit längerem angedachtes Treffen konnte vor wenigen Wochen im

Das Dimbacher Gemeindeamt

schönen Strudengau in Oberösterreich realisiert werden. Am 4. Oktober 2017 wurden wir von Bürgermeister Josef Wiesinger und seiner Frau Hilda aufs Herzlichste am Gemeindehaus in Dimbach begrüßt.

Zunächst ging es am Vormittag gemeinsam in die Nachbargemeinde St. Thomas am

Der „Blasenstein-Bucklwehluck´n“

Blasenstein zu einem Besuch des dortigen Wallfahrtortes mit seinem „luftg´selchten Pfarrer“ und dem „Blasenstein-Bucklwehluck´n“, sowie dem dortigen einzigartigen Puppenmuseum.

Mittags ging es dann zurück in Josef´s  Heimatgemeinde zu einer offiziellen Begrüßung im Dimbacher Gemeindeamt mit weiteren Vertretern des Ortes.

Bei einer kurzen historischen Einführung zu Dimbach konnte man bereits die ersten Gemeinsamkeiten unserer beiden Orte feststellen.

Der Proberaum des Dimbacher Musikvereines

Sowohl die Ortsfarben als auch Symbole im Gemeindewappen und die historische Namensfindung sind teilweise fast identisch. Anschließend führte uns Josef durch seine Amtsräume, den Kindergarten, die Dimbacher Volksschule mit Turnhalle, sowie den Proberaum des Musikvereines. Alles auf dem neuesten Stand und mehr als beeindruckend für eine Gemeinde in dieser Größenordnung.

Dies gilt auch für den Dimbacher „Supermarkt“ mit kleinem Cafe, welchen die Gemeinde seit mehr als 10 Jahren über einen Verein in Eigenregie betreibt.

Herstellung der Dimbacher Schecken

Direkt im Anschluss besuchten wir das Geburtshaus des Komponisten Franz-Xaver Müller, welcher Ende des 19. Jahrhunderts in Dimbach geboren wurde und was gerade aufwendig restauriert wird. Hier gab es eine Vorführung zur Herstellung der „Dimbacher Schecken“ – eine Besonderheit dieser Gegend: Aus Schafwolle hergestellte und selbst gestrickte Fäustlinge, die von den Fuhrleuten und den Flößern der Donau früher getragen wurden.

Das neue Gemeindehaus

Nach einer Kaffeepause mit den Gemeindevertretern im angrenzenden, ebenfalls neu gebauten Gemeindehaus, begab man sich gemeinsam mit allen Anwesenden auf einen Ortsrundgang.

 

 

Dimbacher Kräuterfee Maria zeigt ihre Cola-Pflanze

Dimbacher Feuerwehr

Zuerst ging es zum Kräutergarten, wo wir von Kräuterfee Maria neben unzähligen Heilpflanzen auch die dort heimische Dimbacher Cola-Pflanze präsentiert bekamen. Danach ging es weiter zum Obstpfad von Biobauer Karl, vorbei an der von Josef  neu errichteten Hubertuskapelle weiter zum keltischen Baumkreis. Dieser wurde ebenfalls vom Dimbacher Biobauer gestaltet und über Fördergelder finanziert.

Dimbacher Wallfahrtskirche

 

Als letzte Station des Rundganges gab es noch einen Besuch bei der Dimbacher Feuerwehr, die uns vom Kommandant Johann vorgestellt wurde. Ein abschließendes gemeinsames Abendessen mit den Gemeindevertretern rundete den eindrucksvollen Tag in Dimbach ab.

 

Am nächsten Morgen wurde noch spontan die Wallfahrtskirche „Maria am grünen Anger“ in der Gemeinde besichtigt, bevor man sich bei einem Kaffee von Josef und Hilda herzlich verabschiedete.

Der Ort und die Region in Oberösterreich, vor allem aber die Dimbacher selbst, sind jederzeit eine Reise wert. Obwohl man sich zum ersten Mal persönlich getroffen hat war es wie ein Besuch bei guten Freunden, welcher von ganz viel Herzlichkeit und Gastfreundschaft geprägt war.

Stellv. Bürgermeister Andreas Fenster, Bürgermeister Josef Wiesinger, OB Thomas Funck, SPÖ Gemeindevorstand Manfred Fenster (v.l.)

Für das kommende Jahr ist nun ein Gegenbesuch in unserer Heimatgemeinde geplant, um auch das pfälzische Dimbach kennen zu lernen.

 

Thomas Funck, Ortsbürgermeister

 

 

Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Das Team „Dimbach“ mit Verbandsbürgermeister Kölsch, Vertretern des Landkreises Südwestpfalz und der VG Hauenstein

Ortsrundgang „Owwerdorf“

An der Dimbacher „Weed“

Beim Kinderspielplatz im Neubaugebiet

Einen hervorragenden zweiten Platz in der Hauptklasse konnte unsere Heimatgemeinde am 8.Mai auf Kreisebene erreichen. Zusammen mit der Siegergemeinde Bottenbach und dem Drittplatzierten Althornbach hatte sich Dimbach für den folgenden Gebietsentscheid qualifiziert.

 

Mit tatkräftiger Unterstützung  präsentierte sich am             Mittwoch, 21. Juni  unser Heimatort bei der zweiten Runde im Gebietsentscheid. Hier wurden dann die besten Gemeinden aus den vorangegangenen Kreisentscheiden erneut bewertet. In der Region Neustadt trafen nun neben den drei Ortschaften des Landkreises Südwestpfalz auch die Siegergemeinden der Landkreise Alzey-Worms, Kaiserslautern, Bad Dürkheim und Donnersbergkreis aufeinander.

Bei strahlendem Sonnenschein empfing man die Kommission, sowie Vertreter des Landkreises Südwestpfalz und der Verbandsgemeinde Hauenstein am Dorfgemeinschaftshaus. Nach der Begrüßung von Ortsbürgermeister Funck und Verbandsbürgermeister Kölsch wurden kurz die Projekte der letzten Jahre vorgestellt. Weiterhin gab es einen Ausblick auf Zukunftsprojekte, das bürgerliche Engagement und das Vereinsleben im Ort. Auf dem folgenden Rundgang wurden dann die Besonderheiten wie Kirche, Museumsscheune, Dorfplatz, Naturdenkmäler und das Neubaugebiet präsentiert.

Dort konnte man am Spielplatz noch die Kindergartenkinder begrüßen, die sich hier zu einem Ausflug eingefunden hatten und unsere Gemeinde durch ein kurzes Statement von Frau König unterstützt haben.

In der Kirche

Nach einer Abschlussrunde im Dorfgemeinschaftshaus mit einer Stellungnahme der einzelnen Juroren, verabschiedete sich die Kommission am Ende des zweistündigen Aufenthalt aus unserer Heimatgemeinde.

In dieser zweiten Entscheidung, die nun am 7.Juli bekannt gegeben wurde, konnten wir uns nicht unter den ersten drei Siegergemeinden platzieren. Da dies für den Einzug in den Landesentscheid notwendig gewesen wäre, ist nun der Wettbewerb 2017 für unseren Ort beendet. Bei insgesamt 78 teilnehmenden Ortschaften in der Region Neustadt trotzdem ein schöner Erfolg, zumal wir als eine der kleinsten Gemeinden in diesem Teilnehmerfeld mit bis zu 3000 erlaubten Einwohnern angetreten waren.

Das Präsentationsteam:

Pfarrer Berthold, Christof  Nieder, Tino Wirth, Tobias Funck als Vertreter der Jugend, sowie Herr Sprau von der Kreisverwaltung, Marianne König für den Kindergarten und unser Fotograf  Peter Herrbruck. Danke an das Team für die Unterstützung bei der Präsentation unserer Heimatgemeinde und auch an die interessierten Bürger die den Rundgang begleitet haben.

Thomas Funck, Ortsbürgemeister

Dankschreiben der Aufsichts- und Dienstleistungsbehörde vom Juli 2017