Chronik

Es wird vermutet, dass Dimbach bereits im 11. oder 12. Jahrhundert vor der Zeit vom großen Stauferkaiser Friedrich I. (genannt Barbarossa) mit seiner Residenz auf der Reichsburg Trifels existierte. Dies ist allerdings urkundlich nicht belegt.

Dimbach 1878 – Das erste Foto des Ortes aus dem Archiv von Peter Mann

Die erste urkundliche Erwähnung findet man am 25.11.1386. Diese Urkunde befindet sich im Archiv der Fürstlichen Salm-Salm’schen Bibliothek in Isselburg.

Hier steht geschrieben, dass Graf Emichs zu Leiningen der Besitzer von Burg Lindelbrunn (damals Lindelboln) die Dörfer Daxsteyne, Widendail, Slettenbach und Dynnebach (damaliger Name von Dimbach) an seinen Schwager Gerhard III, den Wildgrafen zu Kyrburg, für 150 Gulden verpfändet hat. Dies gilt als die Geburtsstunde von Dimbach.

Auch der Name veränderte sich  über die Jahrhunderte von  Dynnebach über Dindebach und Dinbach zum heutigen Dimbach.

Dimbach Mitte der 50er Jahre (Foto: Fritz Krämer)

Die Ortschaft gehörte zusammen mit den Nachbargemeinden Darstein, Oberschlettenbach, Vorderweidenthal und dem Bärenbrunnerhof zur Grafschaft Burg Lindelbrunn, welche sich im Besitz der Grafen von Leiningen befand.

Durch die ständige Geldnot dieser Besitzer mussten die hauptsächlich von der Landwirtschaft lebenden Dimbacher zeitweise zwei Zehntsteuern aus ihrem kärglichen Einkommen abführen.

Dimbach Anfang der 60er Jahre (Foto: Fritz Krämer)

Auch der Dreißigjährige Krieg (1618 – 1648) mit seinen Hungersnöten und Krankheitsepidemien sorgte für eine drastische Reduzierung der Bevölkerung. Teilweise überlebten in der Region nur 20% der Einwohner, oder manche Ortschaften wurden völlig ausgelöscht und nie wieder aufgebaut.

 

Dimbach blieb davon verschont und noch heute gibt es Familien deren Nachkommen aus dieser Zeit in unserer Heimatgemeinde Dimbach leben.

Dimbach 1999 (Foto: Thomas Funck)

Ende des 19. Jahrhunderts fanden viele Bürger im Bereich der Schuhindustrie neue Einkommensmöglichkeiten und ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts orientierte man sich überwiegend in die Vorderpfalz bzw. Rheinebene zu den dort ansässigen Handwerks- und Industriezweigen.